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Wer ein Unternehmen gründet, der kümmert sich oftmals um Organisation, Vertrieb, Marketing und Kundenservice allein oder hat nur ein sehr kleines Team dafür. Investitionen werden so gering wie möglich gehalten und nur getätigt, wenn unbedingt erforderlich oder gewinnbringend. Auch Investitionen in Software – finanziell wie zeitlich – sind gut zu überlegen. Perfekte Insellösungen für einzelne Aufgaben führen oftmals zum Datenchaos. Ein ganzheitliches CRM-System, das über die reine Kontaktverwaltung hinausgeht und nur geringe Investitionen verlangt, kann ein großer digitaler Helfer für jedes Startup sein.

 

Was ist CRM eigentlich?

CRM steht für Customer-Relationship-Management, d. h. Kundenbeziehungsmanagement. In einfachster Form werden CRM-Systeme genutzt, um Kontakte zu verwalten, Kunden zu gewinnen und an sich zu binden. Was in Unternehmen oftmals in verschiedene Abteilungen getrennt wird, wird in CRM-Systemen zusammengeführt: Kundenservice, Vertrieb und Marketing. Dadurch erhalten Unternehmen eine 360°-Sicht auf ihre Kunden. Was das bringt? Service- und Vertriebsmitarbeiter können zielgerichtet und informiert auf Kundenwünsche und individuelle Neigungen, z. B. aufgrund der letzten Bestellungen, eingehen. Sie müssen sich die Daten nicht von verschiedenen Personen oder Tools selbst zusammensuchen. Alle Daten sind zentral überblickbar.

 

Ab wann ist ein CRM-System sinnvoll?

Startups fangen oftmals klein an und testen ihre Idee erst einmal aus. Erst wenn sich Käufer und Auftraggeber gefunden haben, erhalten sie die Daten, um ihre Geschäftsidee weiter zu optimieren. Sobald klar ist, dass die Idee marktfähig ist, ist die Einführung eines CRM-Systems eine Überlegung wert. Denn der Kernzweck eines CRMs ist es, seine Kunden kennenzulernen — und nur wer seine Kunden wirklich kennt, wird diese erfolgreich bedienen können.

Da Startups vor allem zu Beginn noch viel über ihre Kunden lernen müssen, ist ein gutes CRM der ideale Geschäftsberater: Es gibt Auskunft darüber, welche Kunden nur Kosten verursachen und welche Kunden und Kundengruppen für den meisten Gewinn verantwortlich sind. Außerdem können die meistgekauften sowie schlecht laufenden Artikel oder Leistungen identifiziert werden. Auch Problembeschreibungen und Verbesserungswünsche von Kunden können direkt ins CRM laufen. Mithilfe dieses Datenpools lässt sich das eigene Geschäftsmodell dann realitätsnah anpassen. Am wichtigsten ist jedoch, dass jeder im Gründungsteam über alle Transaktionen in Bezug zu einem Kunden Bescheid weiß. Und das auch, wenn im Homeoffice oder an verschiedenen Standorten gearbeitet wird.

 

Schnell ins CRM einsteigen mit intuitiver und skalierbarer Software

Oftmals haben Gründer und Gründerinnen Angst davor, sich zeitaufwändig mit einer Software auseinandersetzen zu müssen, deren tatsächlicher Nutzen sich erst später zeigt. Daher ist es umso wichtiger, eine benutzerfreundliche Software einzusetzen, die wenig Einarbeitung verlangt. Am besten ist es, wenn Software sich in beide Richtungen skalieren lässt. Zu Beginn sind viele Features der großen CRM-Systeme für Startups noch nicht relevant und der Umgang zu zeitaufwändig zu erlernen. Wer jedoch eine zu kleine Lösung wählt, muss später auf eine umfangreichere Software umsteigen. Daher sind Startups gut damit beraten, eine Software zu wählen, die reduziert wie auch erweitert werden kann. Wird die Grundfunktionalität erst einmal perfekt eingesetzt, können weitere Funktionen dazugeschaltet und genutzt werden.

 

Zeit sparen und Kundenwünsche kennen – Vorteile eines vernünftigen CRMs

Ein gutes CRM-System liefert nicht nur wichtige Daten über die eigenen Kunden und Interessenten. Es bringt auch einige Automatismen mit sich: Aufwändige Aufgaben wie die Angebotserstellung und Rechnungslegung lassen sich mit wenigen Klicks wie von selbst erledigen. Oftmals enthalten CRM-Lösungen auch eine Telefonie-Integration oder lassen sich um diese erweitern. Ruft ein Kunde oder Interessent an, werden dann alle verfügbaren Daten sofort angezeigt. Informationen stehen somit sofort zur Verfügung und müssen nicht manuell während des Gesprächs zusammengesucht werden. So können Startups gleich von Beginn an professionell und vertrauenserweckend auftreten.

 

 

CRM-Vorteile für Startups kurz und knapp:

  • Die verfügbaren Automatismen sowie die zentral verfügbaren Informationen sparen eine Menge Zeit. Angebote und Rechnungen sind in wenigen Minuten erstellt und der Aufwand für die Informationssuche fällt weg.
  • Berichte über die wichtigsten Kundendaten sind schnell erstellt und geben Aufschluss darüber, in welche Richtung das Geschäftsmodell angepasst werden sollte.
  • Startups erhalten tagesaktuelle Daten über ihr Einkommen und potenzielles Einkommen über Leads, Interessenten sowie Produkte und Produktgruppen.
  • Alle Transaktionen, Dokumente und sonstige Informationen zu einem Kontakt sind bei einem Anruf sofort zur Hand.
  • Wird ein CRM-System frühzeitig eingesetzt, lässt sich das Datenchaos vermeiden, das mit dem Einsatz von mehreren Excel-Dateien und Insellösungen meistens entsteht.
  • Noch ein großes Plus: Mit automatisierten Newsletter- und Marketing-Kampagnen lassen sich effizient neue Kunden generieren und binden.

von | Aug 19, 2016 | Aktuell | 0 Kommentare